Jeder zweite Deutsche würde für mehr Datenschutz und Werbefreiheit bezahlen

Laut einer repräsentativen Umfrage von TNS Emnid im Auftrag des Bundesverbands der Verbraucherzentralen (vzbv) wären mittlerweile 51 Prozent der Bürger bereit, mindestens einen Euro im Monat für mehr Datenschutz und Werbefreiheit bei Internetdiensten zu bezahlen. Vor zwei Jahren stimmten dem nur 35 Prozent der Verbraucher zu. Rund neun von zehn Zahlungswilligen wären Internetdienste mit höchstem Datenschutz monatlich bis zu fünf Euro oder sogar mehr wert.

Neuer Firefox-Browser blockiert Nutzerdatensammlung

Wichtigste Neuerung von Firefox 42 ist die neue sogenannte Tracking Protection in privaten Browser-Tabs. Sie soll den Surfer davor schützen, dass Werbenetze sein Nutzungsverhalten verfolgen, um Informationen für Profile zu sammeln. Dazu blockiert die Firefox-Beta das Laden von Site-Elementen, die bekannt dafür sind, Surfer zu tracken.

Datenschutz? Kinderkram. – Ein grobes Foul am CIA-Chef.

Wenn ein Geheimdienst im Privatleben der Bürger herumschnüffelt, ist es ein Skandal. Und wenn Wikileaks das macht? Die Enthüllungsplattform hat Mails aus dem privaten Postfach des CIA-Chefs John Brennan erlangt und veröffentlicht. Einige Informationen daraus sind von öffentlichem Interesse. Aber warum muss die ganze Welt erfahren, wer Brennans Freunde sind und welche Sozialversicherungsnummer seine Frau hat?

Nach Gesundheitsarmbändern und Auto-Blackboxen will die Generali-Versicherung nun Hausgeräte anzapfen

Die Digitalisierung sorgt bei vielen Versicherungen für Fantasie: Je mehr sie über ihren Kunden wissen, desto genauer können sie die Prämien für ihre Policen kalkulieren. Auch ein Blick in die Küche könnte bald dazugehören – sofern der Kunde dies möchte.

US-Polizei hat Zugriff auf DNA der Privatkunden von Biotech-Unternehmen

Die Firmen 23andMe und Ancestry bieten einen Service an, bei dem Kunden für rund 100 Dollar aufgrund einer Speichelprobe Auskünfte über ihre genetische Abstammung, Aussichten auf Wunschkinder oder auch über genetisch determinierte Krankheiten bekommen können. Nun wurde bekannt, dass US-Strafverfolger bereits Zugriff auf die DNA-Informationen bekamen. Auch Verwandte der Personen, deren genetische Information bei 23andMe oder Ancestry hinterlegt ist, können so zu Verdächtigen werden. Die Unternehmen haben über eine Million Kunden, unter anderem in Deutschland.

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