Vollzugriff auf Onlinedaten für 100 Dollar im Monat
In den USA können Kunden sich gegen Bezahlung von einer Marktforschungsfirma überwachen lassen. Die weiß dann immer, wohin man surft und wo man sich befindet.
In den USA können Kunden sich gegen Bezahlung von einer Marktforschungsfirma überwachen lassen. Die weiß dann immer, wohin man surft und wo man sich befindet.
Egal ob Facebook, Twitter oder Instagram – Nachrichten, Perspektiven und Meinungen erreichen die meisten nicht mehr durch eine Zeitung sortiert, sondern ganz persönlich gefiltert. Das ist eine Blase, in der wir uns online bewegen, in der es so schön gemütlich ist und in der wir meist nur das bestätigt bekommen, was wir ohnehin schon zu wissen glauben. Das ist ein Problem, denn Meinungspluralismus ist wichtig – oder? Wie entsteht die Filterbubble? Wie kann man sie verhindern? Und ist es vielleicht sogar eine Gefahr für die Demokratie, wenn sich niemand mehr mit anderen Argumenten auseinandersetzt?
Egal ob Facebook, Twitter oder Instagram – was wir da lesen, wurde vorher kräftig ausgesiebt. Durch Algorithmen – aber auch durch unsere eigenen Filter. Aber was macht diese ominöse digitale Filterbubble mit uns? Hält sie Dinge von uns fern? Oder zeigt sie uns, was ich sehen will?
Lässt sich die langfristige Bevölkerungsentwicklung der Schweiz voraussagen? Ein Blick auf die Prognosen der letzten drei Jahrzehnte weckt erhebliche Zweifel. Der grösste Unsicherheitsfaktor ist immer der gleiche.
Unendlich viele Preise für ein Produkt: Einer der größten kapitalistischen Träume ist gerade dabei, in Erfüllung zu gehen. Big Data macht es möglich.
Die Daten, die wir online generieren, erzeugen ein komplexes neues Ökosystem von Unternehmen, das diese Daten auswertet und an die Werbewirtschaft verkauft. Das schafft Bedenken hinsichtlich der Privatsphäre der Verbraucher. (Video in Englisch)
Alle paar Tage liefert der Whistleblower Snowden neue Erkenntnisse über die Überwachung des Internets durch Geheimdienste. Wir zeigen den Datenfluss.
Es klingt wie im Film „Minority Report“: Die Polizei wird ein Programm einsetzen, das Einbrüche mit 85 Prozent Präzision vorhersieht. Doch die Bürger haben Angst vor dem totalen Überwachungsstaat.
Der Kampf um unsere Daten ist der Kampf um unsere Freiheit. Ob Big Data Erlösung oder Unheil ist, liegt letztlich an uns.
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