Personalisierte Doku zum Tracking: Sie folgen dir fast überall
Eine Webdoku von Arte und BR zeigt, wie Verhalten im Netz analysiert wird. Der Nutzer kann anhand seiner eigenen Daten sehen, wer ihn überwacht.
Eine Webdoku von Arte und BR zeigt, wie Verhalten im Netz analysiert wird. Der Nutzer kann anhand seiner eigenen Daten sehen, wer ihn überwacht.
Wenn Daten zu neuen Wahrheiten werden – oder: Was wollen wir eigentlich wissen? Wir merken es im ersten Moment nicht, doch Unternehmen und Behörden sammeln unsere Daten im Internet. Sie sortieren sie, verarbeiten sie und nutzen sie für ihre Zwecke. Das Ergebnis ist im einfachsten Fall die Empfehlung eines Produkts, zum Beispiel, wenn es sich um einen Mode-Online-Shop oder ähnliches handelt.
Eine Barbie-Puppe, die Gespräche mittels Spracherkennung aufzeichnet, zur Analyse in die Cloud sendet und eine mehr oder weniger passende Antwort formuliert – dafür vergibt der Bürgerrechtsverein Digitalcourage in diesem Jahr den Big Brother Award im Bereich Technik an die beteiligten Hersteller Mattel und Toytalk.
Das Dilemma dabei: Würde Google das tun, würde die Suchmaschine für Website-Betreiber natürlich leicht manipulierbar. Legt Google den Mechanismus nicht offen, setzt es sich zwangsläufig selbst Manipulationsvorwürfen aus…
Brett Gaylor ist der Macher und Regisseur dieser Reihe, die die sich damit beschäftigt, wie wir im Internet verfolgt werden. (Beitrag in Englisch)
Mit „Do Not Track“ hat die französische Produktionsfirma Ubian gemeinsam mit dem BR, Arte und dem National Filmboard of Canada ein außergewöhnliches Fernsehformat geschaffen: In der Doku-Reihe sieht der Zuschauer in Echtzeit, was mit seinen Internet-Daten passiert. Bei MEEDIA verraten die Projektleiterinnen des Bayerischen Rundfunks erste Details.
Mit „Do Not Track“ startet heute eine interaktive Dokumentarfilmreihe über Online-Tracking und das Geschäft mit unseren Daten. Ein spannendes Projekt, das abstrakte Datenverarbeitung für den Nutzer erfahrbar macht.
Do not Track ist eine personalisierte Web-Serie, die den Teilnehmenden vor Augen führen will, wer was warum über uns weiß und wie mit dem Sammeln und Auswerten dieser Daten Geschäftsmodelle betrieben werden können.
Streaming statt linear Fernsehen ist nur ein erster Schritt. Einen weiteren gehen Sandra Marsch und Christiane Miethge vom Bayerischen Rundfunk (BR). Sie fesseln den Nutzer mit einer interaktiven Dokumentation. „Do Not Track“ ist eine personalisierte Web-Doku-Reihe über das weltweite Geschäft mit unseren Daten: Sieben interaktive Folgen, die vom 14. April bis 9. Juni jeweils im Abstand von zwei Wochen Online veröffentlicht werden. Was hinter dem Konzept steckt, wie es zu Stande kam und wieso die Personaliserung so wichtig ist, verraten Marsch und Miethge hier.
Free Your Data ist eine Kampagne um unsere Datenhoheit zurück zu erlangen. Die Kampagne setzt auf die Macht der Crowd und jeder Einzelne kann sich beteiligen. Unterschreibe auf http://www.change.org/freeyourdata die Petition für ein neues EU-weites Gesetz: den European Data Sovereignty Act. Weitere Infos zur Kampagne findest Du hier: http://www.freeyourdata.org.
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