Auf Unternehmen könnten massive Kosten für Datenschutz zukommen

Nationale Regierungen wollen sie, die Industrie auch. EU-Gremien erarbeiten seit Jahren Vorschläge für die europäische Datenschutz-Grundverordnung. Doch die Anforderungen, die dadurch entstehen, könnten deutsche Unternehmen Milliarden kosten. Dies geht hervor aus einer Schätzung des Statistischen Bundesamtes, die der Süddeutschen Zeitung vorliegt.

Paukenschlag: BAG erlaubt Einwilligungen zum Umgang mit personenbezogenen Daten im Arbeitsverhältnis

Bislang waren Arbeitgeber erheblichen rechtlichen Risiken ausgesetzt, wenn sie Daten ihrer Beschäftigten auf der Grundlage von Einwilligungen erheben oder nutzen wollten. Die Aufsichtsbehörden für den Datenschutz sehen solche Einwilligungen im Arbeitsverhältnis grundsätzlich nicht als Erlaubnis zum Umgang mit Informationen über Arbeitnehmer an. Bislang gab es zu dieser Frage auch keine klare Rechtsprechung. Dies hat das BAG nun mit einer Entscheidung geändert, deren Begründung kürzlich bekannt geworden ist, (Aktenzeichen 8 AZR 1010/12). Diese Entscheidung der Erfurter Richter hat erhebliche Folgen für den Beschäftigtendatenschutz. Sie schafft Rechtssicherheit. Die neue Rechtsprechung erlaubt Arbeitnehmern und Arbeitgebern, den Datenschutz bei einzelnen Datenverarbeitungen auf der Grundlage transparent gestalteter Einwilligungserklärungen zu regeln.

Ein Großteil der Android-Apps kommuniziert mit Trackern

Android-Nutzer sollten ein Auge darauf haben, was ihre Geräte so tun, das ist aber oft für normale User ziemlich schwierig. Forscher haben jetzt ein System entwickelt um rauszukriegen, wie kostenlose Android Apps (ohne Wissen ihrer Nutzer) mit Tracking-, Werbe- und Spam-Seiten interagieren. Das Ergebnis: Ein Großteil der Apps kommuniziert mit Trackern, mindestens 10 Prozent sogar ziemlich exzessiv.

Fitness-Tracking: Was Verbraucher Versicherern über sich verraten

Gewicht, Blutdruck, Herzfrequenz – immer mehr Menschen zeichnen ihre Körperfunktionen regelmäßig auf, mit Fitness-Armbändern oder Smart-Watches. Die Krankenkassen reiben sich die Hände, denn diese Daten lassen Rückschlüsse auf den Gesundheitszustand ihrer Kunden zu.

Dass der BND für die NSA im Inland spioniert haben soll, weitet sich zum Skandal aus

Der US-Geheimdienst NSA hat offenbar mit Hilfe des Bundesnachrichtendienstes jahrelang Ziele in Westeuropa und in Deutschland ausgespäht, darunter auch Airbus-Vorgänger EADS. Die SPD sieht Hinweise auf Wirtschaftsspionage durch die USA, die Grünen sprechen von einer neuen Dimension, die Linke sieht Landesverrat und verlangen den Rücktritt des BND-Präsidenten, der Generalbundesanwalt ermittelt und der NSA-Untersuchungsausschuss will die Ermittlungen unterstützen.

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