{"id":9281,"date":"2015-04-13T20:22:30","date_gmt":"2015-04-13T20:22:30","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.donottrack-doc.com\/?p=9281"},"modified":"2015-05-10T18:39:55","modified_gmt":"2015-05-10T18:39:55","slug":"mobile-gesundheitsdaten-datenschutz-bei-apps-und-wearables","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.donottrack-doc.com\/de\/mobile-gesundheitsdaten-datenschutz-bei-apps-und-wearables\/","title":{"rendered":"Mobile Gesundheitsdaten: Datenschutz bei Apps und Wearables"},"content":{"rendered":"<p><strong>Laut Bundes<span class=\"searchHighlight\">datenschutz<\/span>gesetz muss jeder selbst \u00fcber seine pers\u00f6nlichen Daten bestimmen k\u00f6nnen. Besonders schutzbed\u00fcrftig sind Gesundheitsdaten, die beispielweise Handy-Apps oder Smartwatches sammeln. Die meisten Anbieter gehen allerdings wenig verantwortungsvoll mit diesen sensiblen Daten um.<\/strong><\/p>\n<p>Sie messen Puls, Herzschlag, Ern\u00e4hrungs- und Schlafgewohnheiten: Wearables &#8211; also tragbare Computersysteme wie Fitnessarmb\u00e4nder oder Smartwatches &#8211; sammeln intime Daten, die detailliert Auskunft \u00fcber den Gesundheitszustand des Nutzers geben. Deshalb m\u00fcssten sie eigentlich genauso der \u00e4rztlichen Schweigepflicht unterliegen wie der Arzt um die Ecke. Das hei\u00dft, sie d\u00fcrfen die Daten nicht ohne ausdr\u00fcckliche Zustimmung sammeln oder weitergeben und m\u00fcssen sie vor Hackerangriffen sch\u00fctzen. In der Realit\u00e4t klaffen allerdings riesige Sicherheitsl\u00fccken.<\/p>\n<blockquote>\n<blockquote class=\"qb_text\"><p>&#8222;Weniger als 50 Prozent der Anbieter, die wir untersucht haben, haben \u00fcberhaupt eine Datenschutzerkl\u00e4rung mitgeliefert. Und die Datenschutzerkl\u00e4rungen, die wir gesehen haben, waren in den meisten F\u00e4llen zweifelhaft. Es wurde \u00fcberhaupt nicht dar\u00fcber nachgedacht, diesen Bereich vern\u00fcnftig zu regeln. Die technische Schlampigkeit resultiert auch daraus, dass man es gar nicht besser machen wollte.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p class=\"qb_source\">Thomas Hemker, Sicherheitsexperte der Firma Symantec<\/p>\n<\/blockquote>\n<h2>Viele Gesundheitsdaten extrem sind schlecht gesichert<\/h2>\n<p class=\"qb_source\">Die Computer-Sicherheitsfirma Symantec hat den Datenschutz bei Wearables in einer Studie untersucht, mit ern\u00fcchternden Ergebnissen. Die sensiblen Daten waren auf den Servern der Anbieter extrem schlecht gesichert. In einigen F\u00e4llen gelang es den Sicherheitsexperten mit einfachsten Tricks, die Gesundheitsdaten fremder Personen abzurufen &#8211; selbst jemand ohne spezielle IT-Kenntnisse h\u00e4tte theoretisch auf die sensiblen Informationen zugreifen k\u00f6nnen, bem\u00e4ngelt Thomas Hemker von Symantec. Au\u00dferdem verteilten einige Wearable-Hersteller die Daten gro\u00dfz\u00fcgig an andere Anbieter, und das ohne nachzufragen. &#8222;Eine App, die wir untersucht haben &#8211; ich glaube, sogar die, die sexuelle Aktivit\u00e4t getrackt hat &#8211; hat nicht nur Daten an den Hersteller zur\u00fcckgefunkt, sondern sie auch an 14 weitere Datenempf\u00e4nger weitergeleitet&#8220;, so der Sicherheitsexperte. &#8222;Damit kann man diese Daten nicht mehr kontrollieren.&#8220;<\/p>\n<p class=\"qb_source\"><strong><a href=\"http:\/\/www.br.de\/radio\/bayern2\/gesellschaft\/notizbuch\/datenschutz-apps-wearables-smartwatch-100.html\">Den Originalartikel<\/a> mit zahlreichen Klicktipps und zus\u00e4tzlichen Informationen finden Sie im Bayern 2 Notizbuch auf den Seiten des Bayerischen Rundfunks.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Laut Bundesdatenschutzgesetz muss jeder selbst \u00fcber seine pers\u00f6nlichen Daten bestimmen k\u00f6nnen. 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